Kinderhaus Villa Nees
Das Kinderhaus Villa Nees, eine alte Villa mit Gartengrundstück in unmittelbarer Nähe des Klinikums, war um 1920 von seinem damaligen Besitzer, Rechtsanwalt Nees, erbaut und bewohnt worden. Im Zusammenhang mit dem Neubau der Rechtsmedizin ging die Villa dann 1980 in den Besitz des Landes über und beherbergte lange Zeit Büroräuoräume. Im September 1994 schließlich begannen nach Plänendes Architekten Jürgen Hill von der PGM Mainz und des pädagogischen Leitungsteams der Einrichtung die Umbaumaßnahmen zu einem Kinderhaus.Am 1. Dezember 1994 war es dann soweit: Das Kinderhaus Villa Nees öffnete seine Türen als Betriebskindergarten des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Trägerschaft der Freunde der Universität Mainz e.V. Zunächst war nur das untere Stockwerk bezugsfertig, doch schon im April 1995 konnte eine zweite Kindergruppe in das obere Stockwerk einziehen. Außerdem wurde im Außenbereich ein Spielgelände angelegt und im ehemaligen Pferdestall der Villa entstand ein kleiner Turnraum. Die Außenfassade erhielt 1996 einen Neuanstrich, in den Jahren 1998 und 1999 wurden eine Solaranlage und eine Zisterne installiert.
Der im Jugendstil erbaute Altbau der Villa wurde im Rahmen umfangreicher Umbaumaßnahmen seit Juli 2006 mit einem modernen, dreigeschossigen Neubau verbunden, das Außengelände wurde vergrößert und umgestaltet. Insgesamt rund eine Million Euro investierten das Land Rheinland-Pfalz, das Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität und die Stadt Mainz in die Modernisierung und den Ausbau des Betriebskindergartens des Universitätsklinikums. Zudem wurden die alten Räume, die Küche und Sanitäranlagen unter besonderer Berücksichtigung des Hygienestandards und des Brandschutzes teilweise umgebaut und der Dachstuhl saniert.